Mittwoch, 9. Dezember 2009

6.12.2009: 12. Tag Die Ausgrabungen von Copan in Honduras

In Honduras erwarten uns in Copán Ruinas eine der bedeutsamsten archeologischen Stätten der Mayas. Die Geschichte des Ortes beginnt mit dem ersten Fürsten, Yax K'uk' Moo (1. Papagei) 426, das Ende einer 10-Tun-Periode (10 Jahre) als Anlass für eine Inschrift. Auf einigen Stelen (1-17) wird allerdings bis zum Jahr 159 zurückgegriffen, damit sollte die lange Besiedlung des Ortes angegeben werden, die bis ins erste vorschristliche Jahrtausend reicht.

Copan stieg unter dem 12. Fürsten, der über 80 Jahre alt wurde zum dominierenden Zentrum der südlichen Mayagebiete auf. Im folgte 695 als 13. Fürst sein Sohn 18-Kaninchen konnte weder militärisch noch politisch seinem Vater das Wasser reichen, zeichnete sich aber durch großes Imponiergehabe und umfangreiche Bautätigkeit aus. Er regierte bis 738, als er von seinem Verwandten, dem Fürsten von Quiriguá, das ihm unterstellt war getötet wurde. Auf ihn gehen die traumhaft schönen Bauten Copáns zurück.

Auf den zahlreichen Stelen findet er sich immer wieder selbst

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Ein großes Stoffdach überspannt die INSCHRIFTENTREPPE mit dem längsten Glyphentext aus klassischer Zeit. Der Götterkopfpodest am Treppenfuß kann als Altar (M) oder Thron interpretiert werden



Zurück in Guatemala ging's weiter nach QUIRIGUA, ein Ort der schon in vorklassischer Zeit durch Einwanderer aus Belize und Yucatán besiedelt worden sein dürfte

Die Funde aus dem Frühklassikum liefern wichtige Informationen über die Menschen des 2.-4. Jahrhunderts. Man begann auf Steinmonumenten per Bild und Text über die Geschichte des Ortes und seiner Herrscher zu berichten. Auf Stelen

und Zoomorphen

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